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Die Wellen-Flut


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Mit den Masten kommen die Depressionen

Kaum zu glauben, dass es erst 15 Jahre zurück liegt, dass Handys die Form von Hundeknochen hatten und viel bestaunter Party-Mittelpunkt waren. So ändern sich die Zeiten. Seit dem Siegeszug des Mobilfunks sind wir nun permanent von einer Flut von Mikrowellen umgeben und in der Medizin wurde ein neuer Begriff geboren: Das Mikrowellen-Syndrom. Von Dr. René Hirschel

 

 

In unserer modernen Welt sind wir überall von Elektrosmog umgeben – von jenem „Rauchnebel“ aus elektrischer, magnetischer und elektromagnetischer Strahlung, die in der Natur so nicht vorkommt. Von der Hausinstallation bis zum Kühlschrank, von der Energiesparlampe bis hin zum Radiowecker erzeugen alle Systeme und Geräte, in denen Strom fließen kann, elektrische und magnetiche Wechselfelder und strahlen damit Elektrosmog ab. Doch seit Dr. Ulrich Warnke – akademischer Oberrat der Universität des Saarlandes – vor 30 Jahren diesen Begriff prägte, hat sich die Qualität des Elektrosmogs deutlich verändert. Statt einem „Rauchnebel“ gleicht er nun mehr einer Sturmflut an Elektromagnestischen Wellen, die zwar unsichtbar sind, aber folgenschwere Auswirkungen auf unsere Gesundheit zeigen. Denn die technischen Frequenzen des Mobilfunks liegen genau in dem Frequenzbereich, in dem die Steuerung aller Lebensvorgänge abläuft: Jede Zelle, jedes Organ, jeder Organismus kann die Signale des Mobilfunks empfangen und davon in den Reaktionen beeinflusst werden.

 

Nach Untersuchungen des Lübecker Medizinprofessors Dr. Lebrecht von Klitzing können solche Elektromagnetische Felder sogar Hirnströme verändern und die Blut-Hirn-Schranke öffnen, die das sensible Gehirn vor schädlichen Einflüssen schützt. Schon ab 10 µWatt pro Quadratmeter (µW/qm) sind derartige Effekte nachgewiesen. „Die Aussage, bei Einhaltung der Grenzwerte bestehe keine Gesundheitsgefahr ist wissenschaftlich unhaltbar. Sie bedeutet eine Täuschung, Irreführung und Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung“, so konstatiert der Freiburger Internist Dr. Wolf Bergmann (Grenzwerte siehe Randspalte rechts). Was passiert, wenn Menschen über längere Zeit mit Mikrowellen bestrahlt werden, belegt die Leidensgeschichte von US-Botschaftsangehörigen, die als „Radarkrankheit“ in die Geschichte einging. Über 22 Jahre hinweg – von 1953 bis 1975 - wurden die Angehörigen der US-Botschaft in Moskau mit Mikrowellen attackiert. Die Folgen waren Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Verwirrtheit, Immunstörungen, Depressionen, Infektionen, Blutarmut, Haut- und Augenirritationen sowie Krebserkrankungen. Heute ist das so genannte Mikrowellen-Syndrom bei Umweltmedizinern zur weit verbreiteten Diagnose geworden. Denn die Strahlendosis, mit der die Botschaftsangehörigen verstrahlt wurden – eine Strahlungsdosis von 10.000 bis 100.000 µW/qm – ist heute vielerorts vorzufinden. Ähnliche Werte werden nahe einer Mobilfunkstation gemessen, deutlich höhere Werte sogar im Bereich von Radaranlagen oder mit dem Handy am Ohr. Bis zu 95.000.000 µW/qm kann die Handy-Strahlung im Auto betragen. (Siehe auch Kästen: Handys, Schnurlostelefone DECT, WLAN).

 

Baubiologen empfehlen Menschen, die auf Nummer Sicher gehen wollen, eine wesentlich geringere Strahlung. Bei gepulster Strahlung – wie sie von digitalen Mobiltelefonen ausgeht – gelten als unriskant im Schlafbereich Grenzwerte von 0,1 µW/qm. Bei der ungepulsten Strahlung liegen die baubiologischen Grenzwerte bei 1 µW/qm. Dass es auch mit weniger Strahlung als hierzulande geht, belegen die niedrigeren Grenzwerte in anderen Ländern. So wurde zum Beispiel in Salzburg der Zielwert für Außenbereiche auf 10 µW/qm und für Innenbereiche auf 1 µW/qm abgesenkt und trotzdem funktioniert das gesamte Mobilfunknetz noch einwandfrei. Es muss eben nicht im 6. Untergeschoß einer Tiefgarage einwandfrei telefoniert werden können.

 

Auch die Nutzer selbst können einiges tun, um die eigene Strahlenbelastung zu reduzieren. Wer zu Hause unbedingt schnurlos telefonieren möchte, sollte auf den älteren CT1+ Standard zurückgreifen. Diese Telefone funktionieren analog und nicht digital (gepulst), außerdem entsteht dabei keine Strahlenbelastung, wenn nicht telefoniert wird. Auch für Handys, WLANs und DECT-Telefone gibt es eine Reihe von Tricks, wie Sie die Strahlenbelastung vermindern können (siehe Kästen rechts).

 

Es geht nicht darum, uns in eine kommunikationstechnische Steinzeit zurück zu versetzen. Aber es geht um den gesundheitsverträglichen Gebrauch der neuen Technologien.

 

 

 

Handys: Telefonieren nur ja nicht im Auto

Ein Mobilfunknetz braucht viele Sendeanlagen (Basisstationen) und je mehr die Menschen telefonieren und je mehr Daten (UMTS) übertragen werden, desto mehr Mobilfunkanlagen werden benötigt. Bei Sichtkontakt zum Mobilfunksender sind Strahlungsstärken von 500 bis 2000 µW/qm immer vorhanden und es gibt eine Menge Menschen, die auf diese Belastung mit deutlichen gesundheitlichen Problemen reagieren.

 

Das Handy sendet regelmäßig Elektromagnetische Wellen, auch Funksignale genannt, an die Basisstation um sich dort anzumelden. Je besser der Empfang ist und je weniger Bewegungen mit dem Handy gemacht werden, um so seltener überprüft das Handy selbstständig den Empfang. Der Zentralcomputer kennt die Standorte aller eingeschalteten Handys und findet sofort die jeweilige Mobilfunkanlage, die nun elektromagnetische Wellen an das angewählte Handy sendet – damit klingelt das Telefon und das Gespräch kann beginnen. Die am Kopf auftretende Strahlung ist sehr viel stärker, als die Strahlung des Mobilfunksenders, der sich meist weiter entfernt befindet. Messungen für Öko- Test erbrachten bei mittlerer bis voller Handyleistung eine Strahlung am Kopf von mehr als 10.000.000 µW/qm. Im Auto wurden bei einer Sendeleistung von 8 W in einem Abstand von 30 cm sogar 95.000.000 µW/qm gemessen.

 

Tipps: Benutzen Sie Ihr Handy nur für Notfälle oder dringend notwendige Kurzgespräche, achten Sie dann aber auf mindestens 20 bis 30 Minuten Gesprächspause. Vermeiden Sie Gespräche bei schlechtem Empfang. Da die Sendeleistung beim Gesprächsaufbau um ein vielfaches höher ist, sollten Sie das Gerät erst ans Ohr nehmen, wenn der Gesprächspartner sich gemeldet hat. Der menschliche Körper reagiert viel empfindlicher als die Elektronik von Flugzeugen oder medizinischen Geräten. Im Auto nur mit externer Antenne in Verbindung mit einer Freisprecheinrichtung telefonieren.

 

 

 

 

Schnurlostelefone DECT: unkalkulierbarer Großversuch

Bei den Schnurlostelefonen nach dem DECT Standard (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) haben wir es mit einem üblen EMF-Strahler zu tun, denn sie funktionieren wie ein großes Mobilfunksystem. Rund um die Uhr werden 100 mal pro Sekunde elektromagnetische Wellen abgestrahlt, egal ob telefoniert wird oder nicht. Die Messungen von Öko-Test ergaben für eine Basisstation mit der üblichen Sendeleistung von 250 mW (MilliWatt) im Abstand von zwei Metern immer noch eine Strahlung von 2.000 bis 10.000 µW/qm. Und die Strahlung macht auch vor Wohnungsmauern nicht Halt: Wenn der Nachbar auf der anderen Seite einer massiven Ziegelsteinwand seine Basis-Station stehen hat, kann die unfreiwillige Strahlenbelastung trotzdem noch 10.000 µW/qm betragen.

 

Im Februar 2006 schrieb Öko-Test über Mobiltelefone: „Die Geräte arbeiten weiterhin mit gepulster hochfrequenter Strahlung und im Dauerbetrieb. Das heißt, die unscheinbaren Plastikkästchen auf Schreib- und Nachttisch sind ständig auf Sendung und das mit ungeregelter Maximalleistung“. Und weiter beklagt Öko-Test: „Fakt ist, dass wir alle mehr oder weniger freiwillig an einem Großversuch teilnehmen.“ Inzwischen empfiehlt auch das Bundesamt für Strahlenschutz aus Vorsorgegründen bei der DECT-Technik eine Reduzierung der persönlichen Strahlenbelastung und eine Nachbesserung der Technik, damit die Geräte nicht mehr im Stand-by-Betrieb unnötig strahlen.

 

Tipps: Für Menschen, die unbedingt ein DECT-Tefon benutzen müssen – sei es im Büro oder über eine Telefonanlage – gibt es Schutzboxen für die Basisstation mit rund 99 % Reduktion der Strahlungsstärke. Schenken Sie Ihrem Nachbarn ein CT+ Telefon, wenn er sich dafür von seinem DECT-Telefon neben ihrer Wand verabschiedet.

 

 

 

 

WLAN, Bluetooth: vergleichbar mit Mikrowellen-Herden

Das WLAN (Wireless Local Area Network), die schnurlose Verbindung von Computern und Laptops zeigte bei Messungen für Öko-Test im Abstand von 30 Zentimetern eine Strahlung von 40.000 bis 90.000 µW/qm und wenn die Hände auf der Notebooktastatur waren – was ja normalerweise auch der Fall ist – sogar eine Strahlung von mehr als 500.000 µW/qm. Wenn Sie ein Notebook mit Funkkarte auf dem Schoß haben, wird dort eine Strahlung von mehr als 1.000.000 µW/qm gemessen und über die Familienplanung sollte man sich dann ernsthaft Gedanken machen.

 

WLAN, Bluetooth und die modernen Kommunikationstechniken nutzen die gleichen Frequenzen wie die Mikrowelle, die aufgrund ihrer Wirkungsweise bei weiten Kreisen in Verruf geraten ist. Denn durch Mikrowellen werden die Moleküle des zu erhitzenden Nahrungsmittels durch eine bis zu 1.000 Watt starke elektromagnetische Strahlung in Schwingung versetzt. Die Moleküle reiben massiv aufeinander, es gibt eine thermische Erwärmung und die Zellen platzen. Das „Nahrungsmittel“ erwärmt sich von innen nach außen und liegt dann mit aufgeplatzten Zellen und zerstörten Inhaltsstoffen als kulinarische Köstlichkeit auf dem Teller. Es gibt wahrscheinlich keine gründlichere Art, Nahrung zu denaturieren! Außerhalb der Mikrowelle konnten im Abstand von fünf cm Strahlenbelastungen von zehn Tausend bis fünf Millionen µW/qm gemessen werden.

 

Tipp: Schalten Sie die WLAN-Funktion an Ihrem PC aus, denn viele wissen nicht, dass diese automatisch aktiviert ist, auch wenn Sie WLAN gar nicht nutzen. Vorsicht vor Mikrowellenherden.

 

 

 

Grenzwerte: nicht ausreichend

Für Handys, DECT-Telefone, WLAN definiert die 26. Bundes-Immissions- Schutz-Verordnung (BImSchV) lediglich Grenzwerte, die vor akuten Gefährdungen durch thermische Erwärmung schützen sollen. Alles andere sei unwissenschaftlich und nicht bewiesen, so argumentieren die Strahlenschützer. Fakt ist das unwissenschaftliche Vorgehen beim Definieren der Grenzwerte: Ermittelt wurden sie mit einem Thermometer in einer Leiche, die sechs Minuten lang mit einer einzigen Mobilfunkfrequenz bestrahlt wurde. Demnach betragen die rechtlich zulässigen Grenzwerte, damit sich der Körper

nicht um 1° C erwärmt:

 

 

Mikrowellen und ihre Wirkung

Mikrowellen sind Elektromagnetische Wellen, die mit Milliarden Schwingungen pro Sekunde im so genannten Hochfrequenz-Bereich schwingen. In diesem Bereich arbeiten u.a. das D-Netz, das ENetz, DECT-Telefone, WLAN, UMTS-Geräte sowie Mikrowellenherde.

Man unterscheidet zwischen gepulsten und ungepulsten Elektromagnetischen Feldern (EMF).

Gepulste – also immer wieder gleich getaktete – Strahlung wirkt auf biologische Systeme stärker als ungepulste. Denn gleich getaktete Wellen sind dazu in der Lage, Signale in Zellen von Tieren und Menschen zu übertragen. Wie mehr als 50 Studien belegen, können gepulste Elektromagnetische Felder bereits innerhalb einer Sekunde Bioeffekte auslösen. Auch wenn Elektromagnetischen Feldern die Energie und Intensität fehlt, das Zellsystem direkt zu schädigen, werden dadurch deren Abwehrsystem erschöpft und die Zellen für reale Angriffe verwundbar. Sind die Zellen diesen Signalen dauerhaft ausgesetzt, kommt es zur Erschöpfung des Systems, zur Ausschüttung von Stresshormonen und damit zur heute typischen Überlastung mit „Freien Radikalen“. Verschiedene Arbeiten zeigten Zusammenhänge mit Krebs, Alzheimer und Parkinson.

 

 

Der Arzt Dr. René

Hirschel ist Umweltmediziner

in Günzburg

und hält u.a. Vorträge

zum Thema Mobilfunk.

 

 

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Wolfgang Maes

Stress durch Strom und Strahlung






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